Zum Allgemeinen Denkansatz

Der Verfasser nimmt die naturgegebene Realität, die Natur, zum Maßstab; und nicht eine Ideologie oder Religion oder dergleichen. Denn diese sind Menschenwerke und nie frei von subjektiven und taktischen Erwägungen.

Der Mensch ist Teil der Natur. Er lebt in ihr;  er lebt von ihr; er lebt mit ihr. Er ist total von ihr abhängig. Keine drei Minuten kann er ohne sie existieren, ohne den in der Luft enthaltenen Sauerstoff. Dass der Mensch hinsichtlich seines Körpers von einer Art Schimpansen abstammt, mit der er genetisch zu mehr als 95% übereinstimmt, wurde wissenschaftlich festgestellt. Offenbar hat es in der Evolution einen Sprung beim Übergang vom höchst entwickelten Tier zum Menschen gegeben. Denn letzterer unterscheidet sich von den Tieren durch den Grad seiner Bewusstheit. Der Mensch weiß, dass er weiß; ist sich also seines Wissens bewusst. Deshalb wird er von den Anthropologen auch mit homo sapiens sapiens bezeichnet. Tiere wissen auch, z.B. dass Feuer heiß ist, aber sie wissen nicht, dass sie es wissen; haben keine Sich-Bewusstheit.

Ist aber der Mensch hinsichtlich seines grobstofflichen, irdischen Körpers Teil der Natur, dann gelten logischerweise auch die Naturgesetze und die natürlichen Wirkungsabläufe für ihn. Er braucht jetzt nur noch die Natur zu beobachten und wissenschaftlich zu erforschen mit Hilfe der exakten Naturwissenschaften, um Erkenntnisse über sich und für die Lösung seiner Probleme zu gewinnen. Außerdem  wirkt der Mensch auf Grund seiner freien Entscheidungen auf die Abläufe der Evolution ein und ist dafür verantwortlich. Er sollte eigentlich die „Krone der Schöpfung“ sein. Tatsächlich betätigt er sich als deren Totengräber. – Zu den Naturgesetzen gehören vor allem: Das Gesetz der Bewegung (panta rhei = alles fließt, Heraklit), die Gesetze der Schwere, der Wechselwirkung („Was der Mensch sät, das wird er ernten“), des Ausgleichs (der Balance; der Kaufmann nennt es Bilanz), der Anziehung der Gleichart, von der Erhaltung der Energie usw.

Daraus folgt: Durch Beobachten und Studieren der Natur, des Lebensumfeldes, und darüber hinausgehend der gesamten Schöpfung kann man sich ein weitgehend von subjektiven Einflüssen freies Menschen- und Weltbild schaffen, das als Richtschnur für Entscheidungen und Handlungen der Menschen dient.  Man braucht dazu kein Universitätsstudium, sondern eine durchschnittliche Allgemeinbildung und vor allem Mut zu originärem Denken; auch wenn am Schluss ein unerwartetes Ergebnis herauskommt. (Dass z.B. Geld sparen völlig falsch ist).


Zum konkreten Denkansatz für das Geldsystem

 

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