Wir brauchen ein neues Geldsystem

Das gegenwärtige ist Unrecht


Einleitung

Alle klagen über die Finanz- und Schuldenkrisen, aber keiner kennt die tieferen Ursachen oder gar die Lösung. Die Welt ächzt unter den Problemen; mit Ausnahme der Lenker dieses Treibens.

Bei seiner Fehlerquellenanalyse ist der Verfasser nach jahrelangem Suchen und mit Hilfe alter Weisheitsschriften zu dem Ergebnis gelangt, dass die Ursachen in unserem fehlerhaften, ja betrügerischen Geldsystem liegen. Es geht hier nicht um Enthüllungen von bis dahin unbekannten Skandalgeschichten, sondern um eine unvoreingenommene Analyse des bestehenden Systems und um einen anderen, einen neuen Denkansatz.

Mit diesem Blog will der Verfasser seine Erkenntnisse einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und einen Beitrag zur friedlichen Problemlösung leisten, ja zur Rettung der Menschheit. Ihm ist bewusst, dass er den Lesern  –  und hoffentlich Mitgestaltern  –  eine Menge Umdenken zumutet.

Für Anregungen sowie Hinweise auf etwaige Fehler, auch Denkfehler, wäre er dankbar.

Abschließend noch eins: Bitte nichts von dem Vorgetragenen glauben, sondern sich selber erarbeiten. So wird lebendiges Wissen entstehen.


Zur Zielgruppe

Zum Allgemeinen Denkansatz

Zum konkreten Denkansatz für das Geldsystem

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Schlusswort

 

7 Gedanken zu “

  1. Ralph

    Hallo Herr Hack

    Ich finde ihre Ansichten sehr spannend und hätte eine Frage.

    Falls ich jemandem Geld leihe, ist derjenige in der Lage damit Geld zu verdienen (indem er z.B. Güter herstellt und mit Gewinn verkauft). Deshalb ist es doch gerechtfertigt für dieses Ausleihen einen Zins zu verlangen, den derjenige der das Geld ausleiht erhält eine Chance und kann mit dem erwirtschafteten Gewinn die Zinsen zahlen und hoffentlich auch noch einen Teil des Gewinns für sich behalten.

    Was denken sie darüber?

    Freundliche Grüsse

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    1. Lieber Jürgen,

      es freute mich, wieder einmal von Ihnen zu hören. Ihre Aussage, dass die Zinsen „immer der Käufer der Produkte“ zahlt, trifft natürlich nur dann zu, wenn der Kreditnehmer das Geld produktiv verwendet und seine Produkte verkaufen kann, nicht aber, wenn er pleite geht oder den Kredit verjubelt.

      Mit allen guten Wünschen

      Bernd Udo Hack

      Am Do., 19. Dez. 2019 um 08:18 Uhr schrieb Wir brauchen ein neues

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    2. Anonymous

      Lieber Ralph,

      vielen Dank für Ihre Frage in Ihrer E-Mail vom 18.12.2019, 17:20 Uhr, zur Berechtigung der Zins-nahme bei einem Geldkredit. Die Antwort ergibt sich aus meinem Kapitel auf Seite 21 ff. meines
      Büchleins ( „Zinsen – ein kapitaler kapitalistischer Denkfehler“).

      Der Kreditgeber, der einen Geldüberschuss erwirtschaftet hat und diesen gegenwärtig nicht für
      eigene Zwecke benötigt, sondern an einen Anderen, den Kreditnehmer, für eine bestimmte Zeit ausleiht, hat selbst bezüglich des Gewinnes, den der Kreditnehmer mit diesem Geld erzielt, keine eigene Leistung erbracht und darf deshalb kein Entgelt, keine Zinsen verlangen.

      Der Kreditgeber hat insofern einen Vorteil, dass er am Ende der Laufzeit sein Geld ungeschmä-lert zurückerhält. Ohne die Kreditvergabe hätte sich das bei ihm behaltene Geld um den – neu
      einzuführenden – Abschlag vermindert. Das ist deshalb gerechtfertigt, weil der wirtschaftliche Überschuss, bei realen Lage betrachtet, z.B. 100 kg Rindfleisch, ebenfalls einer Wertminderung
      ausgesetzt gewesen wäre, nämlich der natürlichen Verderbnis.

      Dieser Denkansatz ist ganz einfach, aber neu. Man hat sich über Jahrtausende an diesen Irrtum
      gewöhnt, so dass ein Umdenken schwer fällt. Viele bedauern den künftigen Wegfall der Zinsen aus Unkenntnis. Tatsächlich wäre er für die meisten Menschen ein Segen. Ohne Zinsen würden
      die Endabnehmerpreise am Markt bei beweglichen Sachen um 40% sinken und bei Immobilien,
      also auch bei Wohnungsmieten um 70%. Das ist der Zinsanteil, der in den Preisen unerkannt ent-halten ist.

      Bitte in Muße darüber nachdenken. Die Erkenntnis ist für die meisten Menschen ganz neu, aber segensreich.

      Mit allen guten Wünschen

      Bernd Udo Hack

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  2. Wo könnte der Anfang zu finden sein? Das Wirtschaftsthema ist ein Knäuel dessen Fäden sehr verfilzt sind.
    Vor vielen Jahren saß ich am Computer und gab in einer Suchmaschine folgende Frage ein: Wie wirkt der Zins auf die Volkswirtschaft?
    Das war der Beginn einer spannenden Reise. Es war eine Spannung die sich ständig aufbaute und bis heute anhält. Immer wieder entdecke ich neue Abschnitte in der Geschichte der Menschheit die bis 2000 Jahre vor unsere Zeitrechnung reichen. Wer kennt schon Korngiro, die ganze Geschichte von Josef dem Traumdeuter, König Midas, Lykurg aus Sparta, Platons Zinskritik, Brakteaten, die britische Kanalinsel Guernsey, das Hambacher Fest, Schwanenkirchen in Deutschland und die Wärra, Stamp script, Arbeitswertscheine aus Wörgl in Österreich, die American State Note des John F. Kennedy, den Chiemgauer und vieles weitere. Sucht Euch heraus was Euch interessant erscheint und recherchiert, hinterfragt, lest.

    Der Link zur Webseite der uni-tuebingen wurde von mir beigefügt, um Ihnen einen Eindruck zum Alter des Themas zu geben. Die numerierten Zeilen 47,14a bis 47,25d sind die interessanten. Als die Geschichte des Josef in die Schriften der Bibel aufgenommen wurde war sie schon uralt. Dieser Fluch des Geldrechtes begleitet uns sehr, sehr lange. Wir haben ihn geschaffen und wir haben seit 1914 eine Lösung in der Hand diesen umzuwandeln. Wir werden es tun und eine Welt schaffen die ALLEN nützt . – LEST – BEGINNT JETZT – BITTE !

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    1. Lieber Jürgen,

      Ihr ergänzender historischer Beitrag, der für sich genommen hoch interessant ist, berührt nicht mein Thema. Ich konzentriere mich auf die Fehlerquellenanalyse des gegenwärtigen Geldsys- tems. Von der realen Wirtschaft spreche ich nur beiläufig.

      Trotzdem vielen Dank, und bis auf bald

      Bernd Hack

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